[Jetzt mit ergänzenden Informationen; Stand April 2026]
Am 24.12.25 und am 28.01.26 erschienen in der NDZ zwei Artikel, die sich mit der Kritik des Bürgermeisters an den Sportplatz-Sanierungsplänen der Rats-Gruppe SPD/Grüne beschäftigten. Diese Gelegenheit nutzte der Bürgermeister, um mehrfach auch die TUSPO als Pächter des Jahn-Stadions zu kritisieren
1. Zitat (NDZ, 24.12.25)
Dass auch das Stadion der TuSpo auf der Sanierungsliste steht – darüber zeigt sich Bürgermeister Dirk Barkowski „deutlich irritiert“: Nicht nur, dass er den „unzureichenden Zustand“ der Anlage seit Jahren mit TuSpo-Chef (und Grünen-Ratsherr) Helmut Burdorf diskutiere. … Barkowski zeigt sich auch verwundert darüber, dass der Verein seit langer Zeit einen Zuschuss in Höhe von 6000 Euro vom Landkreis erhalte: Geld, das der Pflege der Leichtathletikanlage diene, die auch Schulen wie die landkreiseigene Kooperative Gesamtschule nutze.
2. Zitat (NDZ, 28.01.26)
Soll die Leichtathletikanlage der TuSpo tatsächlich auch saniert werden? Zunächst müsse geklärt werden, „wie sich der aktuelle Zustand der Anlage vor dem Hintergrund der regelmäßigen Zuschüsse des Landkreises sowie der bisher mir gegenüber getätigten Aussagen der Vereinsführung erklären lässt“. Soll heißen: Was hat die TuSpo mit dem Landkreis-Geld gemacht?
Im Gegensatz zu dem in den NDZ-Artikeln vermittelten Eindruck hat in den letzten Jahren immer (schwerpunktmäßig in den jeweiligen Osterferien) eine Pflege der Leichtathletik-Anlagen stattgefunden, auf der Basis umfangreicher ehrenamtlicher Arbeiten von Vereins-Mitgliedern und Verausgabung der vom Landkreis zur Verfügung gestellten Mittel für einen Garten- und Landschaftsbau-Betrieb und jeweils für zahlreiche ausgeliehene und z.T. neu beschaffte Maschinen, Werkzeuge und Verbrauchsmaterial (Bagger, Radlader, Rüttelplatte, Walze, Kreiselegge, Rasenmäher, Elektroheckenscheren, Freischneider, etc.). Zudem wurden des Öfteren sog. geringfügig Beschäftigte eingesetzt und angemessen entlohnt. Nur in der Bauzeit der Flutlicht-Anlage kam es zeitweise zu Beeinträchtigungen des Schulsports.
Anlässlich des Stadion-Festes am 30.8.2025 konnten sich ca. 700 Besucherinnen und Besucher vom ordnungsgemäßen Zustand des Jahn-Stadions überzeugen. Da verwundert es schon, wenn ausgerechnet diejenigen die nicht dabei waren, sich im Nachgang kritisch über den angeblich „unzureichenden Zustand“ des Stadions äußern. Und übrigens: es konnten immer Alle die Laufbahn nutzen, ohne „alle drei Meter zu stolpern“.
Schließlich die vom „Hofberichterstatter“ beigefügte Frage „Was hat die TuSpo mit dem Landkreis-Geld gemacht?“
Was wollte er denn der TUSPO damit unterstellen? … Das ist schlechtester BILD-Zeitungs-Stil und eine journalistische Unverschämtheit.
3. Zitat (NDZ, 24.12.25)
Er [Bürgermeister Barkowski] habe Burdorf schon vor gut zwei Jahren angeboten, die Pflege durch den Bauhof erledigen zu lassen – doch der habe das abgelehnt.
Es gibt seit 2003 einen Vertrag zwischen der Stadt und der TUSPO. Darin sind auch die Pflegearbeiten im Jahn-Stadion geregelt: §5(1) des Nutzungsvertrages: „Die Stadt übernimmt auf ihre Kosten die Pflege, Instandhaltung und Reparaturen der äußeren Umzäunung und der Grünanlagen, also die Rasenflächen, Büsche und Bäume. Ihr obliegt damit bezüglich dieser Anlagenteile auch die Verkehrssicherungspflicht.“ (s. Anhang 1)
Damit hätte die Stadt damals also schon auf Dauer einen größeren Teil der Pflege- und Reparaturarbeiten übernehmen müssen. Nur wenige Jahre später wurden aber seitens der Stadt lediglich die großen Rasenflächen gemäht und ausschließlich die Büsche an der nördlichen und der westlichen Grenze geschnitten. Die Bäume wurden in den letzten 25 Jahren nicht „angefasst“ und die Pflege der ungenutzten Randbereiche des Stadions unterblieb komplett.
Einerseits ist eine maschinelle Pflege der ungenutzten Randbereiche durch die Zahlungen des Landkreises nicht mehr abgedeckt. Andererseits sind die notwendigen Arbeiten für unsere ehrenamtlich tätigen Mitglieder eine Herausforderung, die sie gerne an die Stadt abgeben würden, wie es der Vertrag von 2003 vorsieht. Denn gerade diese ungenutzten Randbereiche beeinträchtigen am stärksten den ansonsten überwiegend positiven Eindruck des Stadions.
Das (mündliche) „Angebot, die Pflege durch den Bauhof erledigen zu lassen“ muss schon mindestens vier Jahre her sein, und war auch damals sicher nicht mit dem Bauhof abgesprochen. Jedenfalls hatten Bürgermeister und TUSPO zwei ausführliche Termine am 18.8.22 im Jahnstadion und am 20.11.23 in seinem Büro. Mit keinem Wort wurde bei diesen Gelegenheiten angeboten, die Pflegearbeiten vom Bauhof erledigen zu lassen. (s. Anhänge 2 und 3) Ganz im Gegenteil: selbst ein kleiner Zuschuss von 500,- €/a wurde vom Bürgermeister abgelehnt. Und bzgl. der Pflegearbeiten gebe es auch „keine Ressourcen dafür im Bauhof“.
Der TUSPO ist bewusst, dass die wesentlichen Ursachen für die heutigen Pflege-Probleme mindestens 15 Jahre zurückliegen. Dennoch regen wir an, dass sich Stadt, Landkreis und TUSPO zusammensetzen und eine tragfähige und finanzierbare Lösung für die Stadion-Pflege finden. Dabei kann eine angeblich gebotene „Gleichbehandlung“ aller Sportplätze bzw. der jeweils zuständigen Vereine nicht auf das Jahn-Stadion zutreffen. (s. „Ergänzungen“, Abs.1))
4. Zitat (NDZ, 24.12.25)
SPD und Grüne hatten beantragt, am Angersportplatz einen Kunstrasen samt Flutlichtanlage zu bauen, eine Weitsprunganlage, ein 3×3-Basketballfeld und eine Sprintbahn. Auf dem Nebenplatz des Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadions soll ein weiterer Kunstrasenplatz mit Bande entstehen. Außerdem sollen im Stadion die Leichtathletikanlagen für Laufen, Kugelstoßen, Hochsprung und Weitsprung erneuert werden. Finanziert werden soll das Projekt zumindest zum Teil aus dem Sportstätten-Programm des Bunds.
Die o.g. Pflegearbeiten sind etwas völlig anderes als eine grundlegende Sanierung. Dies lässt sich am besten am unbefriedigenden Zustand der 400m-Laufbahn demonstrieren. An deren Rändern haben sich Wildkräuter fest etabliert. Man kann sie z.B. abflämmen und anschließend mit der Hacke bearbeiten und dann alle paar Wochen eine Baustahl-Matte mehrmals über die Laufbahn ziehen. Das reicht aus für den Schulsport (Sprinten und Langlauf), löst aber das Verkrautungsproblem nicht nachhaltig. Durch die Verschattung der südlichen Gegengerade wächst dort das Unkraut quasi ungebremst. Hier rächt es sich, dass die städtischen Bäume entlang der Hamel nie eingekürzt wurden!
Mittlerweile ist also eine grundlegende Sanierung der Laufbahn (und auch der Weitsprung-, der Kugelstoß- und der Hochsprunganlagen) unabdingbar. Damit bewegen wir uns aber in Kostendimensionen, die der Verein nicht stemmen kann und die natürlich durch den Pflege-Zuschuss des Kreises in keiner Weise abgedeckt sind. Insofern sind wir dankbar für die Rats-Initiative betr. Einwerben von Fördermitteln auch für die Sanierungsarbeiten im Jahn-Stadion.
Der Vorstand der TUSPO
4. Febr. 2026
Ergänzungen: 31. März. 2026
Ergänzungen zum Text vom 4.2.26
Allgemeine Vorbemerkungen:
Die gegenwärtige Verwaltungsspitze ist nicht verantwortlich für die Zwickmühle, in der die TUSPO betr. der Pflegearbeiten und ggf. Sanierungsnotwendigkeiten im Jahnstadion steckt. Die tieferen Ursachen liegen z.T. mehr als 10 Jahre zurück. Trotzdem ergeben sich aber heute und in der näheren Zukunft Handlungs-notwendigkeiten, die eine Kooperation zwischen Stadt, Landkreis und TUSPO erforderlich machen.
1.) Kreiseigene Sportanlagen
In der „Mitteilungsvorlage 44/2014“ berichtete der Landkreis über den Status seiner kreiseigenen Sportanlagen. In einigen Fällen waren solche Sportstätten nicht vorhanden; es mussten daher Kooperationsverträge mit den Kommunen geschlossen werden, so auch mit Bad Münder betr. das Jahn-Stadion.
Für die TUSPO kam diese Information damals einigermaßen überraschend. Seit 2003 bestand der Nutzungsvertrag zwischen der Stadt und der TUSPO. Faktisch war also die TUSPO stillschweigend zuständig für die kostenlose Leistungserbringung für eine Landkreis-Schule. Das war nicht nur für Bad Münder eine singuläre Situation sondern offenbar auch kreisweit.
Die TUSPO drängte also zunächst darauf, dass sich die Stadt an den Pflege- und Reparaturarbeiten im Jahn-Stadion zumindest finanziell beteiligen müsse.
2.) Kostenermittlung für jährlich wiederkehrende Pflegearbeiten im Jahn-Stadion
Zitate:
Tuspo Bad Münder 30.12.2014
An
Bürgermeister Büttner
„Gemäß Besprechung vom 16.12.2014 in Ihrem Haus wurden die Leichtathleten der Tuspo Bad Münder aufgefordert, eine Kostenaufstellung für die von ihr ausgeführten Pflege- und Wartungsmaßnahmen im Jahr 2014 für das Jahn-Stadion zu erarbeiten und kurzfristig einzureichen.“ …
Anlage:
„Im Jahr 2014 wurden im Jahn- Stadion in Bad Münder von der Leichtathletik-Abteilung der Tuspo Bad Münder umfangreiche Pflege- und Unterhaltungs-Arbeiten noch überwiegend in Eigenarbeit durchgeführt, um die vorhandenen Sportanlagen in gebrauchsfertigen Zustand zu erhalten und die Unfallgefahr durch unebene, bemooste und glatte Flächen weitgehend zu minimieren. ……..“
| 42,0 h | Facharbeiter | x | 39,5 €/h |
| 210,5 h | Praktikant | x | 29,0 €/h |
| 17,0 h | Rasenmäher | x | 5,0 €/h |
| 8,0 h | Freischneider | x | 5,3 €/h |
| 9,0 h | Schleppfahrzeug | x | 10,0 €/h |
| 2,0 h | Pritschenwagen | x | 15,0 €/h |
| 14,0 h | Radlader | x | 13,5 €/h |
| 2,0 h | Rüttelplatte | x | 5,3 €/h |
| 2,0 h | Kreiselegge | x | 9,7 €/h |
| 4,5 h | Laubbläser | x | 5,0 €/h |
| 1,0 h | Bohrhammer | x | 5,0 €/h |
| Rasenmäherbenzin |
| Farbe für Weitsprung |
| Markierungsfarbe für Laufbahn |
| Schlüssel und Kleinteile |
| Lieferungen der Gartenbaufirma |
| Zzgl. Mehrwertsteuer |
| Summe : ca. 12.000,- €/a |
(Bad Münder, 29.12.2014)
3.) Beantragung einer Finanzhilfe beim Landkreis Hameln-Pyrmont – 2016
Die Stadt weigerte sich letztlich, einen nennenswerten Teil der jährlich anfallenden Kosten zu übernehmen; ebenso sah sie sich nicht der Lage, den Bauhof für die Arbeiten im Stadion einzusetzen.
Also wandte sich die TUSPO direkt an den Landkreis und verlangte eine finanzielle Unterstützung.
Zitate:
Tuspo Bad Münder 05.12.2016
An
Landrat Tjark Bartels
„Seit der Kreisreform in den 70er Jahren haben die kreiseigenen Schulen in Bad Münder das Jahn-Stadion für ihren Schulsport genutzt. Erstaunlicherweise wurde seitens des Kreises oder seiner Schulen dafür noch nie eine Pacht oder Nutzungsgebühr gezahlt; und der Eigentümer der Anlage, die Stadt Bad Münder, hat eine solche Zahlung auch nicht verlangt. Da aber nun seit einigen Jahren die TUSPO Bad Münder die Nutzung des Jahn-Stadions durch verschiedene Gruppen und Institutionen überwiegend ehrenamtlich gewährleistet, lässt sich die kostenlose Nutzung durch die KGS nicht wie bisher fortsetzen.“
„Das Jahn-Stadion wurde in 2003 langfristig an die Turn- und Sportvereinigung von 1862 Bad Münder e.V. (TUSPO) verpachtet. Damit übernahm die TUSPO die Verpflichtung, das Stadion zu pflegen, defekte Geräte zu reparieren und ggf. neu zu beschaffen.“
„Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang, dass – bis auf die festinstallierten Tore – ausnahmslos alle anderen Sportgeräte, Sprung- und Wurfanlagen und sonstigen Gerätschaften schon vor der Übernahme des Stadions von der TUSPO beschafft und gepflegt wurden.“
„Allein die geldwerten Leistungen der Leichtathletikabteilung summieren sich pro Jahr regelmäßig auf Beträge von ca. 10.000,- EURO; dazu kommen i.d.R. noch weitere Maschinenstunden und verschiedene Materialien und der o.g. Einsatz von bezahltem Fremdpersonal. Eine beispielhafte Aufstellung ist für das Jahr 2014 beigefügt.“
„In der Vergangenheit hat der Landkreis Hameln-Pyrmont für den Freiluft-Schulsport der KGS (früher Realschule) und der ehem. Astrid-Lindgren-Schule keinerlei Kosten getragen. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer Recherche der beiden zuständigen Verwaltungen von Landkreis und Stadt Bad Münder. … Dieser Zustand ist für die TUSPO nicht weiter tragbar.“
„Wir schlagen dem Landkreis Hameln-Pyrmont vor, eine Vereinbarung über eine künftige pauschalierte Kostenbeteiligung mit der TUSPO Bad Münder abzuschließen.“
„Für alle Seiten am einfachsten realisierbar wäre aus unserer Sicht eine jährlich gleiche Zahlung beruhend auf einer Verteilung der Gesamtkosten auf die drei Hauptnutzer Landkreis Hameln-Pyrmont, Stadt Bad Münder und TUSPO. Eine grobe Überschlagsrechnung ergibt einen jährlichen Betrag von etwa 6000,- EURO, den der Landkreis zu tragen hätte.“
Der Landrat folgte diesem Vorschlag, so dass der Betrag dann entsprechend ab dem Jahr 2017 regelmäßig ausgezahlt wurde; aus fiskalischen Gründen auf ein Konto der Stadt Bad Münder, und von dort an die TUSPO; also ein sog. durchlaufender Posten.
4.) Was folgt daraus für die heutige Situation?
a) Die Preise für Maschinen und Personal sind in den letzten 12 Jahren erheblich gestiegen. Eine ganzjährige Stadionpflege ohne viel ehrenamtliche Arbeit wäre für nur 12.000,- € heute nicht mehr vorstellbar. Nicht umsonst hat sich die Stadt Bad Münder immer geweigert, die Komplettpflege des Stadions zu übernehmen. Dafür stehen weder die personellen noch die finanziellen Mittel zur Verfügung.
b) Im Gegenteil hatte die Stadt schon vor längerer Zeit ihre Verpflichtungen aus §5(1) mündlich aufgekündigt. Die in §15(1) geforderte Schriftform im Falle von Änderungen oder Ergänzungen wurde nicht eingehalten. Die TUSPO musste dies – weil offenbar „alternativlos“ – zwangsläufig akzeptieren. Da aber insbesondere die Bäume entlang der Hamel gerade im Sommer die Laufbahn effektiv verschatten und damit die Verkrautung des Tennenbelags extrem fördern, wurden die Arbeiten auf der Laufbahn immer weiter erschwert.
c) Wenn die früher üblichen und auch relativ erfolgreichen Pflegearbeiten offensichtlich nicht mehr ausreichen, muss eine tiefgreifende Sanierung der Laufbahn (und auch des westlichen Halbrunds) ins Auge gefasst werden.
ANHÄNGE
1.) Nutzungsvertrag über das Jahn-Stadion Bad Münder (Auszug) vom 17.7.2003
§ 5 Pflege, Instandhaltung und Reparatur
(1) Die Stadt übernimmt auf ihre Kosten die Pflege, Instandhaltung und Reparaturen der äußeren Umzäunung und der Grünanlagen, also die Rasenflächen, Büsche und Bäume. Ihr obliegt damit bezüglich dieser Anlagenteile auch die Verkehrssicherungspflicht. Insbesondere die Pflege der Hauptrasenfläche muss so geschehen, dass ihre Bespielbarkeit und ihr Wert auf Dauer erhalten bleiben. Eine über den bisherigen Umfang hinausgehende Pflege einschließlich Kostenregelung ist durch Nachtragsvertrag zu regeln.
(2) Die Stadt übernimmt auf ihre Kosten die Reinigung, den Winterdienst, und gegebenenfalls die erforderlichen Reparaturen der anliegenden öffentlichen Wege und Flächen. Ihr obliegt damit bezüglich der Wege und Flächen auch die Verkehrssicherungspflicht.
(3) Die TUSPO übernimmt auf ihre Kosten die Pflege, Instandhaltung und Reparaturen der Leichtathletikanlagen, des Gebäudes, der sonstigen Anlagen, insbesondere die Pflege der Zuschauer- und Tribünenbereiche und des Inventars.
2.) Gesprächsnotizen
Datum: 18.08.2022
Ort: Jahn-Stadion/Vereinsheim
Teilnehmer: Dirk Barkowski, Helmut Burdorf, 2 Vertreter der Leichtathletik-Abteilung
Es erfolgte ein Stadionrundgang und anschließende Diskussion im Vereinsheim.
Ergebnis (*):
–Die Stadt wird die Verantwortung und die Pflege der LA-Anlagen nicht übernehmen.
–Keine Ressourcen dafür im Bauhof
–Mit Blick auf den Zustand und Umfang erforderlicher Arbeiten „ein Fass ohne Boden“
–Selbst Zuschussbeträge für die Pflege von z.B. € 500/Jahr sind vor diesem Hintergrund nicht denkbar.
–Grundsätzlich erwartet er, dass man das auch leistet, wenn der Verein vertraglich vereinbart hat, die
Verantwortung für Pflege und Instandhaltung zu übernehmen.
–Dazu gehört aus seiner Sicht, dass aus Mitgliederbeiträgen, Spenden und Eigenleistung der Mitglieder
dies gewährleistet wird.
Der Argumentation, dass die Nutzung der LA-Anlagen vorrangig durch die Schulen erfolgt, war der Bürgermeister bereit zu folgen. Die Information, dass der Bestand der LA-Anlagen gefährdet ist, da TUSPO und Leichtathleten dies nicht leisten können, ist angekommen.
Er wird mit Leiterin und Leiter der KGS und der Grundschule sprechen, um hier den Bedarf/die Anforderungen hinsichtlich Zustand und Umfang zu klären. Ggfls. in der Folge mit dem Kreis Hameln als Träger der KGS Kontakt aufnehmen.
Die Problematik der Beschattung von Weitsprunganlagen und südlichem Laufbahnbereich und dem damit verbundenen erhöhten Pflegebedarf wurden angesprochen aber nicht vertieft.
(*) Gedächtnis-Protokoll eines Vertreters der Leichtathletik-Abteilung vom 19.8.22
3.) Email-Nachricht
Von: Barkowski, Dirk <dirk.barkowski@bad-muender.de>
An: ‚Helmut Burdorf‘ <burdorfbm@aol.com>
Gesendet: Montag, 20. November 2023 um 16:56:20 MEZ
Betreff: Pflege Bereich Leichtathletikanlagen Tuspo
Sehr geehrter Herr Dr. Burdorf,
vielen Dank noch einmal für das konstruktive Gespräch.
Das Besprochene würde ich wie folgt noch einmal kurz als Ergebnis zusammenfassen:
Auf Grund anderer Schwerpunkte ist bewusst, dass der Bereich „Leichtathletikanlagen“ in den letzten 2-3 Jahren nachrangig gepflegt wurde.
Der Bereich „Leichtathletikanlagen“ wird ab 2024 wieder entsprechend gepflegt.
Die zur Verfügung gestellten 6.000,- € p.a. sollten für die Pflege ausreichen.
Nicht verwendete Gelder aus 2023 werden in 2024 „gezogen“.
Die Arbeiten werden spätestens in den Osterferien 2024 geplant, sodass die Anlage danach wieder den entsprechenden Pflegezustand ausweist.
Entsprechende personelle Unterstützung wird von Ihnen gesucht.
Stadtseitig wird an Schule und Landkreis weitergegeben, dass ab 2024 der entsprechende Pflegezustand wieder hergestellt wird.
Es freut mich, dass wir uns hierzu abstimmen konnten. Bei Fragen kommen Sie gern auf mich zu.
Vielen Danke und Grüße
Dirk Barkowski
Stadt Bad Münder am Deister
Bürgermeister
